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Achtung, Gefahr!

Laut Mono-FAQ [6] bestanden zumindest bei der Implementierung einer Open-Source-Version von Microsofts Silverlight - einem Konkurrenzprodukt zu Adobe Flash - direkte Kontakte zwischen dem Mono-Sponsor Novell und Microsoft. Diese Tatsache dürfte neben der Herkunft der Sprache manchen eingefleischten Open-Source-Befürworter nachdenklich stimmen. Novell war ja selber in jüngerer Vergangenheit für sein Patentübereinkommen mit Microsoft in die Kritik geraten.

Hinter Mono steht andererseits niemand anderes als Miguel de Icaza. Der hat schon mit der Positionierung von Gnome gegen KDE bewiesen, dass er, wenn es um den Open-Source-Gedanken geht, zu keinen Kompromissen bereit ist. Wer Open-Source-Konferenzen besucht, kann zudem bestätigen, dass sich Microsoft verstärkt um Kontakte zur Open-Source-Community bemüht, wie auch das Engagement der Redmonder in der Open Source Business Foundation (OSBF) zeigt. Ausgerechnet den Bereich Interoperabilität adressiert Microsoft hier. Aus Open-Source-Sicht ist Microsofts Verbindung zu Mono und C# also sicher ein Grund für verstärkte Aufmerksamkeit, aber kaum zur Sorge.

Setup

Pakete einer aktuellen Mono-Version, deren Versionsnummer der 2 so nahe wie möglich kommen sollte, sind in den meisten neuen Distributionen enthalten. Unter Open Suse 11 ist Mono in der Version 1.9.1 verfügbar. Sie lässt sich einfach über Yast nachinstallieren, sofern sie nicht sowieso schon auf der Festplatte liegt. Die Befehle »gmcs --version« und »mono --version« fragen die Versionsnummer ab.

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