Kontoabgleich
Mit dem Kontoabgleich checkt Gnucash die Konto- und Depotauszügen sowie Kreditkarten-Abrechnungen mit seinem Datenbestand. Sendet die Bank einen Kontoauszug fürs Girokonto, startet der Benutzer den Kontoabgleich beispielsweise im Kontextmenü (rechte Mausklick auf das Girokonto im Hauptfenster) per »Abgleichen«. Dann gibt er im »Girokonto-Abgleichen«-Fenster die Daten des Kontoauszugs sowie Datum und Schlusssaldo ein und bestätigt.
Abbildung 25 zeigt den Abgleichvorgang. Jede vom Kontoauszug gelieferte Position erhält im Abgleichfenster einen grünen Hacken. Ist am Ende des Abgleichvorgangs alles okay, erscheint eine Differenz von null und der »Fertig«-Knopf wird aktiv. Sind aber über das Girokonto unautorisierte Abbuchungen gelaufen, zeigt das Abgleichfenster keinen Eintrag für diese Buchung, was sofort auffällt und bei der kontoführenden Bank reklamiert werden kann.
Wer ein HBCI-Konto eingerichtet hat, wird Kontoauszüge natürlich online abholen und Umsätze und Saldo nicht abtippen. Dazu besitzen HBCI-Konten im »Aktionen«-Menü den Punkt »Online-Aktionen«. Das weitere Vorgehen entspricht dem beim Kontoabgleich.

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Abbildung 22: Terminierte Buchung erstellen. Die wichtigsten Parameter sind Anfangsdatum und Häufigkeit.
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Berichte
Gnucash fertigt bei Bedarf Berichte, die Vermögen, Ausgaben und Geldfluss vielgestaltig dokumentieren. Sobald man im Menü etwa »Berichte | Erträge&Aufwendungen | Aufwendungen Tortendiagramm« wählt, öffnet sich im Hauptfenster eine zweite Ansicht: »Aufwandskonten«. Abbildung 26 zeigt diese Ansicht mit der Verteilung der Aufwendungen. Hinter dem »Optionen«-Knopf verbergen sich Einstellungen für Tortendiagramme, beispielsweise die Verschachtelungstiefe angezeigter Konten. Bei Abbildung 26 ist es die Standard-Verschachtelungstiefe »2«: Konten der Ebene 2, zum Beispiel »Aufwendungen | Wohnen«, enthalten auch ihre Unterkonten.

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Abbildung 23: Benachrichtigung über automatisch erzeugte Buchungen.
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Konfigurierbar ist, welche Konten der Bericht in welchem Zeitraum berücksichtigt. In Grenzen lassen sich auch Parameter spezifizieren, die das Layout des Diagramms beeinflussen, etwa Breite, Höhe und die maximale Zahl der Segmente im Tortendiagramm. Obwohl das Layout der Diagramme gelegentlich mangelhaft ist, sind die Informationen in der Regel gut les- und interpretierbar.

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Abbildung 24: Übersicht über terminierte Buchungen. Die Ausführungstermine sind im Kalender gelb markiert.
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Abbildung 26: Verteilung der Aufwendungen. Eingestellt ist die Standard-Verschachtelungstiefe »2«, die auch Unterkonten einbezieht.
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Abbildung 25: Abgleich des Girokontos - jede Position des Kontoauszugs erhält einen grünen Haken.
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| Whitepaper |
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