Ausgabe November 2004
Artikel
Der Umstieg auf ein neues Dateisystem kostet Zeit und Nerven, lohnt sich aber, um die Stabilität und Performance des Rechners zu erhöhen. Dieser Artikel hilft bei der Wahl des optimalen Filesystems.
Auf eine Windows-Partition schreiben, das ist mit dem Linux-eigenen NTFS-Treiber recht gefährlich. Doch Hilfe naht: Denn zum einen gibt es ein verbessertes Kernelmodul der Firma Paragon, zum anderen die GPL-Software Captive, die sich frech diverse Windows-Treiber zu Diensten macht.
Seit das XFree86-Projekt seine Lizenz geändert hat, findet der X-Server der X.org Foundation immer mehr Beachtung bei Anwendern und Distributoren. Version 6.8 ist seit kurzem veröffentlicht und bringt viele grafische Features, nach denen sich Unix-Anwender schon lange gesehnt haben.
Bilder im Format Scalable Vector Graphics (SVG) brauchen weniger Speicherplatz und lassen sich ohne Qualitätsverlust skalieren. Selbst Animationen und Programmcode mit Javascript sind möglich, was den Standard fürs Web und den Desktop interessant macht.
Grafische Oberflächen mit GTK müssen Entwickler nicht in aufwändigem Spaghetti-Code definieren. Eine ausgefeilte Oberfläche entsteht mit dem GUI-Builder Glade per Drag&Drop. Die Beschreibung im XML-Format lesen Programme zur Laufzeit ein. So entsteht ein Netzwerk-Sniffer mit schöner Oberfläche.
PDF-Dateien selbst schreiben ist mit freier Software kein Problem. Wer mit Java ein PDF erzeugen möchte, muss nicht mal zu externen Programmen greifen: Das freie Projekt I-Text bietet alles, was dafür notwendig ist. Die neueste Version unterstützt auch XML-Formate.
Der Umstieg der Linux-Distributionen auf Kernel 2.6 verändert auch die Treiber für die Hardware. Welche der aktuellen Serial-ATA-Controller für den professionellen Einsatz mit Kernel 2.6 geeignet und welche Transferraten damit möglich sind, untersucht dieser Artikel.
Wer mehrere Verzeichnisse, ein OpenLDAP, ein Novell E-Directory und ein Lotus Domino Directory synchron zu halten hat, muss einen Metadirectory-Dienst installieren, konfigurieren, warten - und bezahlen. Ein relativ günstiges Tool für Linux eignet sich als Alternative.
Die öffentliche Hand setzt verstärkt auf freie Software und will mit Linux-Ausschreibungen Geld sparen. Soll sie, sagen Distributoren und Dienstleister. Darf sie nicht, sagen andere. Fred Andresen
An der Skriptsprache Python wird nach wie vor emsig weiterentwickelt. Mit "Dive into Python" liegt ein Buch vor, das aktuelle Features und neue Konzepte aufgreift und den Leser anhand praktischer Beispiele in die Programmiersprache einführt.
Auch vergangenen Monat gab es wieder Neuigkeiten in der Welt der freien Software. Wir haben die Leckerbissen herausgepickt: Debians Sarge-Cluster bei der Akademy, alles über Linux auf Handhelds, Kalyxo und das Debian-Women-Projekt. Gourmets versuchen sich an einer Curryrahmsuppe mit Huhn.
Diese Kolumne berichtet aus der Perspektive von GNU-Projekt und FSF über Projekte und aktuelle Geschehnisse aus dem Umfeld freier Software und versucht Einblicke in die zugrunde liegende Philosophie zu vermitteln. In dieser Ausgabe: Mind Mapping mit Freemind, semantische Netze und Google Newsmap.
Das Modell offener Entwicklung bewährt sich nicht nur bei Software: Das freie Enzyklopädieprojekt Wikipedia hat in weniger als vier Jahren eine Million Artikel zusammengetragen. Die Qualität der Artikel löst bei Experten Erstaunen aus. Doch das scheinbar problemlose Zusammenwirken ist harte Arbeit.
Verbindungslose Kommunikation über UDP ist im Kernel mit weniger Aufwand zu programmieren als das verbindungsorientierte TCP. Eine geschickte Einstellung der Socket-Parameter lässt eigene Module auf Broadcasts hören und steigert die Performance.
Der Storage-Markt bietet eine breite Palette teils komplementärer, teils alternativer Technologien, um der stetig wachsenden Nachfrage nach Speicherplatz gerecht zu werden. Keine passt überall.
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