Das deutschen Unternehmen Fukato bringt über seine Handelsmarke Datacask ein weiteres Netbook; das Linux-Betriebssystem der Wahl basiert auf Knoppix.
Das Mini-Laptop wird unter der Bezeichnung Datacask Jupiter 1014a auf den Markt kommen. Der neue Mitspieler bei den so genannten Netbooks, auch als Ultramobile PCs bezeichnet, unterscheidet sich in der Ausstattung nur wenig von seinen mittlerweile zahlreichen Wettbewerbern: Es wiegt 1,25 kg, hat einen 10-Zoll-Monitor, 1 Gigabyte RAM, integrierte Webcam und Lautsprecher, wahlweise 80 oder 160 Gigabyte Festplatte und eine Akkulaufzeit bis zu vier Stunden. Datacask wirbt auch mit einer vollwertigen Tastatur, die bei manchen Konkurrenzmodellen als Schwachpunkt gilt. Beim Betriebssystem führt das Unternehmen mit Sitz in Potsdam eine neue Variante ein: Vorinstalliert wird ein eigens konzipiertes Business Linux, das auf der Live-Distribution Knoppix basiert.
Für den Einsatz auf dem Mini-Notebook hat Knoppix-Erfinder, Klaus Knopper, höchstpersönlich Hand angelegt und das System angepasst. Insbesondere bei der Hardware war etwas Anpassung notwendig, beispielsweise erforderte das integrierte WLAN-Modem einen zusätzlichen Treiber. Zu weiteren Neuerungen und Änderungen gehört ein 3D-Fenstermanager mit festen Icons sowie eine halbautomatische Installationsmöglichkeit für weitere Software-Pakete wie MP3-Support.
Der Datacask Jupiter 1014a soll noch in dieser Woche in den Handel kommen. Die Linux-Version soll 369 Euro kosten, gegen 30 Euro Aufpreis wird Microsofts Windows XP vorinstalliert.





