Open Source im professionellen Einsatz

Newsletter abonnieren
Seite durchsuchen

HEFTARCHIV | NEWS | E-BIBLIOTHEK | VIDEO | BLOGS | WHITEPAPER | EVENTS | ACADEMY | ABO | SHOP

user friendly

  Home  »  NEWS  »  Für Bastler: Ben Nanonote in Europa erhältlich  

RSS-Feed der aktuellen News von Linux-Magazin Online Folgen Sie Linux-Magazin Online auf Twitter
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark

Für Bastler: Ben Nanonote in Europa erhältlich

Das Ben Nanonote, ein hardware- und software-seitig offenes Mikronetbook mit OpenWRT, kleiner als eine Bigbox-Zigarettenschachtel, ist für rund 115 Euro ab sofort in Europa erhältlich.

Das 10 mal 7,5 mal 2 Zentimeter kleine Gerät bringt keine 130 Gramm auf die Waage, aber einen Deckel und Mini-Tastatur. Inklusive Versandkosten nach Deutschland soll es laut Auskunft von Tuxbrain.com 114,80 Euro kosten. Zielgruppe sind bastelfreudige Entwickler und Fans offener Hardware. Die Produktseite verrät weitere Einzelheiten und verlinkt die Hardware-Schemata.

Laut Auskunft des spanischen Händlers Tuxbrain sollte man software-seitig derzeit nicht mehr als eine Konsole erwarten: "Wer sich nicht die Hände schmutzig machen will, sollte Abstand nehmen", bemerkt offenherzig das Unternehmensblog, verspricht aber, das die bisher weltweit 20 Besitzer eines Nanonotes sich mächtig für eine grafische Oberfläche und OpenWRT-basierte Anwendungen ins Zeug legten, zum Beispiel dieser hier für GTK und neuerdings auch Qt in OpenWRT.


Das Ben Nanonote wirkt sogar neben einer Getränkedose winzig und läuft mit Linux.

Das Nanonote arbeitet mit einer Xburst-CPU des chinesischen Herstellers Ingenic (336 MHz), verfügt über 32 MByte RAM und ein ausklappbares Drei-Zoll-Display mit 320 mal 240 Bildpunkten. Hersteller des Geräts ist Qi Hardware, eine Mischung aus Projekt und Unternehmung, die nach eigenen Angaben als Gruppe von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Einzelpersonen auf lizenzfreie und quelloffene Hardware-Projekte abzielt ("Copyleft Hardware"). Neben dem Ben Nanonote begegnet auch das Hardware-Projekt Milkymist bei den "Qi Hardware-konformen" Geräten.

(Anika Kehrer)
Diesen Artikel druckenDiesen Artikel weiterempfehlen Diesen Artikel kommentieren Newsletter abonnieren
Share/Bookmark
Ähnliche Artikel
Neue Nanonote-Firmware verbessert Booten und Video
Whitepaper
The Role of Open Source in Data Integration

Obwohl in den letzten Jahren viele technische Fortschritte erzielt werden konnten, verfügen die meisten Datenintegrationsprozesse nach wie vor nur über eine sehr begrenzte Automatisierung. Das vorliegende White Paper von dem Industry Analyst Mark Madson wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von Daten Integration vermitteln, die Vorzüge von Open Source Lösungen für Daten Integration erläutern und Ihnen professionelle Empfehlungen geben, damit Sie Ihre Integrationsjobs noch einfacher und produktiver gestalten können.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele (Folge 2)

Der zweite Teil des Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele White Papers beleuchtet anhand weiterer ausgewählter Case Studies die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.

Download PDF (Registrierung erforderlich)
Kommentare (2)
von
Matze,
07.05.2010 14:50
Wlan geht doch!
hab selbst eins

http://en.qi-hardware.com/wiki/Ben_NanoNote_Wi-Fi

Damit gehts perfekt!
von
Herz-von-Hessen,
23.02.2010 11:37
Smartphone ohne Phone?
Abgesehen davon das es für meine Augen einfach ungünstig ist, weil zu klein, sehe ich darin einfach ein Smartphone one Telefoneinheit.
Wenn ich meinen alten XDA-neo mit Linux bestücke habe ich technisch gesehen kaum weniger in der Hand.
Der Gedanke das dafür die komplette Hardware "offen" ist, macht dieses Gerät für Hardliner des openSource Gedanke zu einem muss. Der reine Anwender fragt sich nicht was drinnen steckt sondern will nur das alles was er machen möchte auch funktioniert.
Was kann denn die kleine CPU leisten?!
- Ein MP3/MP4/Ogg Player in Handheld Format?
- Ein digitales Adressbuch?
- Ein Kalender für die Hosentasche?
- Surfen für Adleraugen?

Ob die Entwickler für dieses Gerät etwas zaubern können bevor die Hardware zu alt/schwach ist bleibt abzuwarten. Spieltrieb muss man in jedem Fall haben um sich solche Geräte anzuschaffen.
Die "Alternative" >>Sharp-Netwalker-PC-Z1<< mag zwar besser ausgestattet sein aber der Preis, nicht nur der finanzielle, ist ein noGo für jeden echten Linux Nerd würde ich vermuten.