Eine der treibenden Kräfte hinter dem Projekt KDE für Windows war bislang Christian Ehrlicher. Er will allerdings vorerst keine Windows-Pakete mehr herstellen.
Wie Ehrlicher in seinem Blog vermerkt, fehlt in vielen Fällen der Kontakt zwischen den Hobby-Programmierern, wozu er sich selbst zählt und den (bezahlten) Profi-Entwicklern. Zudem sei es sehr schwer für die wenigen Windows-Entwickler, die sich schnell ändernden Abhängigkeiten zu verfolgen und Fehler zu beheben.
Enttäuscht sei Ehrlicher auch über die Firmen, die vor rund zwei Jahren gefragt hätten, wie sie einen Windows-Port unterstützen könnten, aber seither nicht viel oder gar nichts geleistet hätten (gemeint ist in erster Linie KDAB). Das Fass vollständig zum Überlaufen brachte vermutlich der Umstand, dass KDAB ohne Rücksprache einen neuen Dbus-Port für Windows startete, anstatt das bereits existierende Windbus-Projekt zu nutzen. Till Adam von KDAB hat auf die Vorwürfe auch bereits geantwortet und erklärt, dass es sich bei dbus4win nicht um einen Fork von windbus handle.
Ehrlicher will dennoch vorerst auf die Windows-Arbeiten verzichten und sich stattdessen an der Linux-Entwicklung von KDE beteiligen.
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Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele (Folge 2)
Der zweite Teil des Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele White Papers beleuchtet anhand weiterer ausgewählter Case Studies die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
Viel besser ist es, wenn der Enwickler sich jetzt auf open sorce konzentriert. Mit einer KDE-Oberfläche für Windows wäre Windows auch nicht besser geworden. KDE unter Windows um sich an die Oberfläche zu gewöhnen.....ich bitte Sie. Wer bei den zahlreichen möglichen und zur Verfügung stehenden Oberflächen unter Linux nicht eine findet, mit der er zurecht kommt, sollte doch besser bei seinem Windows bleiben! Open source hat den Vorteil, dass viele den Überblick haben, auch wenn einer mal aus der Reihe tanzt! Besser als wenn einer (microsoft) vorschreibt, wo es nach seiner Auffassung lang gehen soll, und wobei er den grössten Profit machen kann (siehe haarsträubende Vorschriften von MS-7 für dessen Verwendung z.B. auf Notebooks!!)
von Denker,
07.06.2009 11:38
eine Katastrophe...
KDE für Windows wäre eine der wichtigsten Komponenten geworden die man als Zwischenschritt für ein Migration hätte gebrauchen können. Die KDE4 Oberfläche Prisma über eine Windows 2000 (oder zur Not auch über eine XP Version) zu ziehen um windowsabhängige Produkte nutzen zu können ist nun Geschichte. WINE als Emulation ist nach wie vor völlig unzureichend und eine VM in Betrieben wegen der doppelten Systempflege ein NO GO. KDE4 für Windows war DIE Möglichkeit gewesen einen Windowsanwender mit gewohnter Software an die Oberfläche von Linux zu gewöhnen. Hier zeigt sich der Nachteil von OpenSource: Keiner hat den Überblick
von gweep,
05.06.2009 14:57
Problematik...
Ich denke die wenigsten Hersteller sind ernsthaft interessiert. Ob das nun gut oder schlecht ist kann man betrachten wie man will. Man muss nicht alles was in der Windows Welt vorhanden ist auch unter Linux nutzen können, wichtiger ist das die Formate (Datei) übernommen werden können und auf eigene Programme ebenso gut genutzt werden können. Es gibt viele Programmierer unter Linux aber die Aufgaben dürften nicht so gut verteilt sein. Ich sehe einige Schwachpunkte und die Betreffen vor allem Multimedia. Es gibt kein Sinnvolles Videoschnittprogramm und auch in anderen Bereichen mängelt es. Wenn die Bereiche abgedeckt sind und man noch dazu die Daten von Windows Programmen nutzen kann, dann ist man mit Linux besser bedient als mit Windows. Also rein vom Nutzer. In der Server und Netzwerkwelt läuft ja meiner Meinung nach alles OK und es gibt hier für so gut wie alles eine Lösung.
Patrick Spendrin,
08.06.2009 21:43
Michael Tietzel, Hamburg,
08.06.2009 12:51
Denker,
07.06.2009 11:38
gweep,
05.06.2009 14:57