Mozilla Firefox ESR: Entfernter Angreifer kann Befehle ausführen

Mozilla bietet neben der regulären Desktop-Version des Firefox Browsers auch ein Extended Support Release (ESR) an, das auf die Bedürfnisse größere Organisationen zugeschnitten ist.

Zwei neu entdeckte Sicherheitslücken in Mozilla Firefox ESR haben zur Folge, dass ein entfernter Angreifer Befehle mit den Rechten des Anwenders ausführen kann. Ein Angreifer kann diese Schwachstellen mit Hilfe von speziell präparierten Webseiten ausnutzen.

Das erste Problem liegt in den Routinen zum Verarbeiten von Strings innerhalb von JavaScript. Die Funktion zum Umwandeln von UTF-8- in Unicode-Strings enthalten einen Buffer-Overflow-Fehler, der von einem entfernten Angreifer ausgenutzt werden kann. Der Overflow tritt beim Verarbeiten von sehr langen Strings auf.

Der zweite Fehler liegt in der Skia-Grafikbibliothek. Die Schwachstelle liegt im Speicher-Management und tritt bei Lese- und Schreiboperationen von Puffern bei bestimmten Grafikoperationen auf.

Betroffen sind die Version vor 52.8.

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