Adobe Flash Player: Zero-Day Lücke

Adobe warnt aktuell vor einer Sicherheitslücke in dem Adobe Flash Player, die Angreifer derzeit vermehrt ausnutzen. Vor allem Windows-Anwender sind laut Adobe hiervon betroffen. Allerdings lauert die Schwachstelle auch in Chrome OS, Linux und MacOS Systemen. Die Attacke nutzt einen Fehler im Speichermanagement beim Verarbeiten von Office-Dokumenten aus. Ein Angreifer muss seinem Opfer lediglich eine Office-Datei mit speziell konstruierten Flash-Inhalten zukommen lassen. Öffnet das Opfer diese Inhalte, so werden die vom Angreifer gewünschten Befehle mit den Rechten des Anwenders ausgeführt.

Das eigentliche Problem besteht in einem typischen Use-After-Free-Fehler. Hierbei spricht der Flash-Player-Code Speicherbereiche an, die zuvor schon freigegeben wurden. Angreifer versenden momentan vermehrt Mails mit präparierten Office-Dokumenten als Anhang. Adobe rät die Protected-View-Einstellung in Office zu aktivieren, wodurch heruntergeladene Dokumente schreibgeschützt geöffnet werden. Betroffen ist die Version 28.0.0.137 des Adobe Flash Players.

E-Mail Benachrichtigung
Benachrichtige mich zu:
0 Kommentare
Älteste
Neuste Beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Nach oben