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Weitere Details zum e1000e-Linux-Bug

Ein Bug in Kerneln der Serie 2.6.27-rc kann Intels Gigabit-Ethernetkarte e1000e dauerhaft beschädigen. Der Linux-Distributor Mandriva hält einige Ratschläge bereit, nicht nur für seine eigenen Kunden.

Der Kernel-Bug war bereits im Zusammenhang mit den Beta-Versionen von Opensuse 11.1 und Suse Linux Enterprise 11 publik geworden (Linux-Magazin Online berichtete). Das Opensuse-Projekt warnt davor, die betroffenen Versionen auf Rechnern mit e1000e-Karten einzusetzen.

Die Firma Mandriva erläutert nun in ihrem offiziellen Blog weitere Einzelheiten - er betrifft zwar keine stabilen Mandriva-Versionen, aber doch die Mandriva Linux 2009 Pre-Releases.

Betroffen seien offenbar die Chipsätze ICH8 und ICH9 mit den Ethernet-Controllern 82566 und 82567, schreibt der französische Linux-Distributor. Zu Mandrivas praktischen Tipps für den Admin gehört folgender Befehl, der nach den Controllern sucht:

lspci | grep 8256[67]

Daneben lässt sich mit Lsmod prüfen, ob das Kernelmodul e1000e geladen ist. Der Bug richtet dadurch nachhaltigen Schaden an, dass er den Inhalt des EEPROM überschreibt. Daher empfiehlt Mandriva, diese Daten mit folgendem Kommando zu sichern:

ethtool -e ethX > savemyeep.txt
(Mathias Huber)
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