VMware wird Gold-Sponsor der Open Stack Foundation
In ihrem ersten "Board of Directors Meeting" wird die Open Stack Foundation auch drei neue Gold Members begrüßen: Neben Intel und NEC will auch Virtualisierungs-Platzhirsch VMware einen Platz in der Stiftung erhalten.
66.666,67 Dollar ist VMware die Mitgliedschaft in der Open Stack Foundation jedes Jahr wert, das zeigt das Antragsformular, über das die Foundation heute entscheiden wird. VMwares Schritt mag überraschen, ist doch der Virtualisierungsspezialist aus Palo Alto eigentlich der größte Konkurrent von Open Stack und anderen freien Cloud-Managern.
Das Linux des Cloud-Computings
Open Stack, ein von der Nasa und dem Provider Rackspace gegründetes Projekt, versammelt mittlerweile mit Citrix, Red Hat, IBM, Suse, Canonical, HP, Intel und AMD und vielen anderen zahlreiche Big Player aus der IT-Branche in der Stiftung. Die 2012 gegründete Foundation soll die Freiheit und Unabhängigkeit des Softwareprojektes sicherstellen. Zahlreiche Analysten sind der Meinung, dass Open Stack das Zeug habe zum "Linux of the Cloud" - sich also als der Standard fürs Cloud Computing etablieren könne.
Open Stacks Compute-Modul unterstützt schon seit längerem die ESXi- und ESX-Hypervisoren des Marktführers VMware, hat seinen Schwerpunkt allerdings bei den freien Virtualisierungslösungen von KVM, QEMU, Xen und LXC, kann aber auch mit Intels Power VM arbeiten.





