Suse und Lanedo verbessern OOXML in Libre Office

Deutsche Kommunen und Schweizer Behörden haben die Open-Source-Firmen Lanedo und Suse beauftragt, die Unterstützung für Microsofts OOXML-Format in Libre Office und Open Office zu verbessern.

Das Projekt kam durch die Koordination der Open Source Business Alliance (OSB-Alliance) zustande. Deren Arbeitsgruppe “Office Interoperability” hatte die Bedürfnisse professioneller Anwender der freien Bürosuites ermittelt und gebündelt. “Die meiste Frustration entsteht beim Austausch mit den neueren Microsoft-Produkten”, resümiert der OSB-Alliance-Vorstandsvorsitzende Peter Ganten. Die Verbesserungen werden daher das Layout von Elementen in neueren Word- und Excel-Dokumenten betreffen, die das XML-Format OOXML verwenden.

Das Auftragsvolumen beträgt insgesamt 140.000 Euro. Zum Großteil sind die Aufträge bereits vergeben, was in Form einer Öffentlichen Ausschreibung geschah. Den Zuschlag erhielten Lanedo sowie Suse, das nach eigener Auskunft die meisten Libre-Office-Entwickler weltweit beschäftigt. Die Auftraggeber sind die Kommunen Freiburg, Jena und München sowie das Informatiksteuerungsorgan Bund der Schweiz und das Schweizerische Bundesgericht.

Die Verbesserungen sollen sowohl Libre Office als auch Open Office zugute kommen, da die Kommunen bisher noch Open Office benutzen. Mit der Document Foundation und den Libre-Office-Entwicklern herrscht direkte Zusammenarbeit. Durch duale Lizenzierung unter LGPL und Apache-2.0-Lizenz soll der Code auch in Apaches Open Office gelangen.

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