Die gemeinnützige, von der englischen Regierung unterstützte Raspberry-PI-Stiftung hat erste Fotos ihrer Mini-PC-Hardware vorgestellt und bekannt gegeben, mit dem Beta-Test von Elektronik, Software und Hardware begonnen zu haben. Ab Januar sollen erste Schüler in Großbritannien mit den Kleinstrechnern ausgestattet werden und so einfach Programmierung (bevorzugt Python) und die Bedienung von Linux-Systemen lernen.

Raspberry PI: Komplett-PC auf zwei Scheckkarten

Raspberry PI: Komplett-PC auf zwei Scheckkarten

Zum Preis von nur 20 Euro (16 Pfund) brachten brachten die Entwickler um Spieleentwickler David Braben (ehemals FrontierDevelopments, Coautor des Game-Klassikers Elite) einen ARM11-Prozessor, 128 MByte RAM, Grafik- und Soundkarte nebst USB- und HDMI- sowie Composite-Anschlüssen auf einer Fläche von zwei Kreditkarten unter. Fürs (Linux-)Betriebssystem gibt es einen SD/MMC/SDIO-Kartenleser.

Die 5 Euro teurere Version (für 19 Pfund, siehe Abbildung) bringt zusätzlich einen Ethernet-Port, zwei USB-2.0-Ports und doppelt so viel Arbeitsspeicher. Das Raspberry PI erhält seine Stromversorgung über den eingebauten Micro-USB-Anschluss (links unten im Bild, beschriftet mit "S1" bzw. "Power").

Mit einem geplanten GPIO-Erweiterungsboard ("Gertboard")soll das Raspberry PI auch Sensoren, Motoren und Lichter ansteuern können. Ob das Gertboard jedoch nur als Schaltplan oder auch als Hardware erhältlich sein wird, ist noch nicht klar.