Open Source im professionellen Einsatz

Oxygen Office 2.3.1 korrigiert Sicherheitsfehler

13.12.2007

Mit Oxygen Office Professional 2.3.1 für Windows und Linux korrigieren die Herausgeber einige Fehler.

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Unter den Berichtigungen befindet sich auch ein sicherheitsrelevantes Leck, das sich über die integrierte Datenbank nutzen ließ. Über ein manipuliertes Dokument in Verbindung mit SQL-Abfragen ließ sich Schadcode einschleusen, über den eine Rechteerhöhung möglich wurde. Im Oxygen Office zugrunde liegenden Open Office ist die Lücke bereits seit einigen Tagen ebenfalls mit Version 2.3.1 geschlossen. Bei Staroffice tauchte die Lücke ebenfalls auf.

Oxygen Office Professional basiert auf dem modifizierten Quellcode von Open Office und birgt eine Reihe von Zusätzen, unter anderem Cliparts, Fotos, Vorlagen und Schriftarten. Mit Version 2.3 kann der Nutzer jetzt in das Latex- und das Mediawiki-Format exportieren. Importieren lassen sich außerdem die Formate Works, Wordperfect und das T602-Format der osteuropäischen freien Bürosuite 602 - Microsfts OOXML befindet sich im Teststadium. Außerdem ist die freie Enzyklopädie Wikipedia über das Open-Office-Tool OOowikipedia direkt eingebunden.

Oxygen Office 2.3.1 steht für Windows und Linux (als Debian- und RPM-Paket) zum kostenlosen Download bereit.

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