Open Source im professionellen Einsatz

Open Office für Leipzig, Libre Office für München

08.10.2012

Das Libre-Office-Hackfest wirft seine Schatten voraus: Münchens Limux-Projekt stellt wieder um, dieses Mal von Open auf Libre Office - und aus einem Erfahrungsaustausch mit Leipzig geht hervor, dass auch dort die Würfel für Open Office gefallen seien. Innerhalb nur weniger Monate habe man dort mehr als 90 Prozent der Desktops auf Open Office migriert.

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Eine feste Größe im Jahr der Libre-Office-Anwender und -Entwickler soll das Libre-Office-Hackfest werden, das die Document Foundation und das Libre-Office-Team im November in München veranstalten. Wie jetzt bekannt wurde, wird der Gastgeber Limux (Münchens Linux-Projekt) dabei mit gutem Beispiel vorangehen und dort offiziell den geplanten Umstieg auf Libre Office verkünden.

Gleichzeitig vermeldet das Limux-Blog, dass auch die Stadt Leipzig sich endgültig für den Umstieg auf Open Office entschieden und bereits mit der Migration begonnen habe. Seit den ersten Ankündigungen im Frühjahr 2012 habe die Stadtverwaltung der sächsischen 500.000-Einwohner-Stadt bereits auf 3900 der 4200 PCs Open Office installiert und nutze es als Standard für Bürosoftware.

Bei einem Besuch in der bayerischen Landeshauptstadt trafen sich jetzt die Verantwortlichen der beiden Metropolen zum Erfahrungsaustausch. Kirsten Böge, Leiterin Kommunikation beim Projekt LiMux, zitiert im Blog den IT-Koordinator der Stadt Leipzig, Hannes Kästner mit den Worten "Das ist das erste große Open Source – Projekt in der Stadtverwaltung Leipzig." Ziel sei es, die Abhängigkeit von proprietärer Software zu verringern.

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