Nokia schließt Symbian-Kauf ab - Stiftung in Sicht

Der Mobilfunkkonzern Nokia hat die nötige Anteilsmehrheit der Symbian Limited erreicht und den Hersteller des Handy-Betriebssystems faktisch übernommen. Ab Februar wechseln damit alle Symbian-Mitarbeiter auf die Gehaltsliste von Nokia.

Mit dem Erreichen einer 99-prozentigen Mehrheit an Symbian ist auch der Weg frei, um die im Sommer angekündigte Sybian-Foundation zu gründen. Die Stiftung wird von den Firmen Nokia, AT&T, LG Electronics, Motorola, NTT Docomo, Samsung, Sony Ericsson, ST-NXP Wireless, Texas Instruments und Vodafone getragen und hat eine für die Mitglieder frei zugängliche Handyplattform auf Symbian-Basis zum Ziel (wir berichteten).

Seit der ersten Ankündigung im Juni ist die Liste der Mitglieder auf 60 gewachsen, weitere 300 Firmen haben Interesse bekundet, lässt Lee Williams, nominierter Geschäftsführer der Symbian Foundation, in einer Mitteilung wissen. Die Foundation hält zudem an ihren Ziel fest, ab 2010 ein komplettes Software-Angebot für Mobilfunkzwecke unter der Eclipse Public License 1.0. frei anzubieten. Zuvor übereignen die teilhabenden Firmen ihre Software-Entwicklungen an die Stiftung, von Nokia kommen so die S60-Bestandteile in den Topf, Motorola und Sony Ericsson steuern UIQ bei, NTT Docomo und Fujitsu MOAP.

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