Gemeinsam ein komplettes Ökosystem für Linux-Server auf ARM-Hardware zu schaffen, das ist das Ziel der Linaro-Gemeinschaft. Die Non-Profit-Organisation arbeitet unter dem Motto "Open Source für ARM SoCs" an einem Softwarestack, der noch in diesem Jahr erscheinen soll. Zum Einsatz kommen dafür gängige Linux-Tools vom GCC bis zum Kernel sowie diversen Treibern.

Für den Bereich der ARM-Server, dem Analysten nicht zuletzt dank der guten Energieeffizienz große Marktchancen einräumen, schließen sich jetzt die Branchengrößen AMD, Applied Micro, Calxeda, Canonical, Cavium, Facebook, HP, Marvell und Red Hat den bestehenden Mitglieder ARM, HiSilicon, Samsung und ST-Ericsson an. Man wolle "eine neue Arbeitsgruppe schaffen, die die Entwicklung von Linux-ARM-Servern beschleunige", so eine Pressemitteilung.