Mutter: Windowmanager für Gnomes Zukunft
Der Entwickler Thomas Thurman beschreibt im Projekt-Blog die Zukunft des Fenstermanagers Metacity 2. Offenbar übernimmt bald eine neue Komponente namens Mutter dessen Aufgaben.
Die Entwicklung von Gnome schreitet voran und die Version 3 gerät allmählich in den Fokus der Entwickler. Anders als KDE 4 will man für Gnome 3 das Rad nicht neu erfinden, andererseits besteht ein gewisser Innovationsdruck. Dem will man unter anderem mit Mutter begegnen, einem Windowmanager, der die Nachfolge von Metacity 2 antritt und Clutter unterstützt (daher der Name). Thomas Thurman schreibt in seinem Metacity-Blog über die Zukunft von Gnomes Fenstermanager.
Demnach bringt bereits das kommende Gnome 2.28 Mutter als alternativen Fenstermanager mit. In Gnome 3 soll Mutter dann zum Standard werden. Die mit Mutter verbundene Clutter-Bibliothek ist zur Zeit das große Ding von Gnome. Sie soll helfen, Benutzeroberflächen zu bauen, die Hardware-Beschleunigung und Animationen nutzen. Dafür setzt Clutter auf OpenGL und bringt zudem Bindings zu zahlreichen Programmiersprachen mit. Das Gnome-Shell-Projekt nutzt Clutter bereits.
Wie der Metacity-Entwickler Thurman weiter schreibt, wird Metacity 2 wohl noch Bugfixes erhalten, aber nicht mehr aktiv weiterentwickelt, es sei denn, es fände sich jemand, der das Projekt forkt. Zugleich überlegt er, wie man mit den etwa 500 offenen Bugs von Metacity 2 verfahren könne. Sein Vorschlag: Erstmal das Chaos ordnen und die Bugs nach Relevanz sortieren.





