IBM hat die neue Version der Groupware und Collaboration Suite Lotus Notes auch für Linux-Server freigegeben. Neben zahlreichen Verbesserungen und einer neuen, Java-basierten Architektur steht mit Red Hat Enterprise Linux 5 eine Linux-Distribution als Plattform für den Server zur Verfügung.
In einer Mitteilung listet der amerikanische Hersteller ausdrücklich die Red-Hat-Enterprise-Distribution als Betriebssystem für Lotus-Server und betont die neue Cross-Plattform- Verfügbarkeit.
Lotus Notes 8 baut auf einer neuen, mit individuellen Plugins erweiterbaren, Eclipse-Architektur auf und bietet neben den Standardfunktionen einer Groupware auch integriertes Dokumentenmanagement. Administratoren können die Installation für das Unternehmen anpassen und interne Abläufe in der Collaboration-Suite abbilden.
Neben zahlreichen Verbesserungen an der grafischen Benutzeroberfläche und der Integration diverser Quick-Launch-Optionen stehen dem Lotus-Benutzer jetzt durchgängig kontextsensitive Suchfunktionen zur Verfügung. Notes 8 unterstützt neuerdings neben den Formaten von Microsoft Office und Lotus Smart Suite auch das Open-Document-Format und kann Dokumente direkt ins PDF-Format exportieren. Auf Wunsch zeigt eine History-Funktion die Geschichte der Kommunikation mit einzelnen Kontakten.
Der Tivoli Directory Integrator kombiniert Lotus Notes laut Hersteller mit verschiedenen Verzeichnisdiensten. Auch die Cluster- und Replikationsmechanismen wurden überarbeitet, sie sollen weniger Bandbreite wie beim Vorgänger verbrauchen.
IBM plant, die Englische Version am 17. August zu veröffentlichen, in Deutsch steht Notes und Domino 8 ab Mitte September zur Verfügung. Medien und Dokumentation erscheinen voraussichtlich jeweils einen Monat später.



