Linux-Kernel 3.13 macht Init-Debugging einfacher

Seit einiger Zeit gibt es Zoff zwischen Linus Torvalds und dem Entwickler von Bcachefs, Kent Overstreet.

Das Debugging von Problemen mit dem Start des Init-Systems soll im kommenden Linux-Kernel 3.13 leichter werden.

Aussagekräftigere Fehlermeldungen sollen die Entwickler darauf hinweisen, was schief gegangen ist. Bislang gibt es nur die Meldung “No init found”. Dahinter könnten sich aber verschiedene Probleme verbergen, schreibt Michael Opdenacker vom Embedded-Spezialisten Free Electrons in seinem Blog.

Ein Patch seiner Kollegen schafft Abhilfe: Es vermeldet beispielsweise auch, wenn ein Init-Programm zwar gefunden wurde, es aber wegen mangelnder Berechtigungen oder fehlender Bibliotheken nicht gestartet ist. Daneben gibt der neue Code eine der zahlreichenFehlernummern aus, die Entwickler aus dem Kernelquelltext kennen oder zumindest nachschlagen können. Die Verbesserung hat Linus Torvalds bereits in seinen offiziellen Linux-Zweig aufgenommen.

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