Open Source im professionellen Einsatz

Linutop OS 4.0 wandert auf i386 aus (Galerie)

30.09.2010

Das angepasste Ubuntu des französischen Mini-Rechners Linutop lässt sich jetzt als Kioskrechner-Betriebssystem auch für nicht-Linutops einsetzen.

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Die jetzt herausgekommene Linutop-OS-Version 4.0 soll auf allen i386-Rechnern lauffähig sein. Außerdem aktualisiert der Hersteller das zu Grunde liegende Ubuntu auf 10.04 LTS (Lucid Lynx) und kommt statt mit Xfce mit Gnome 2.3. Das rund 700 MByte große Ubuntu-Derivat Linutop OS ist für knapp 100 Euro als Software-Download oder auf einem 1-GByte-USB-Stick sowie ab rund 340 Euro auf den hauseigenen Mini-PCs erhältlich. Alle Programme sind von Haus aus in den Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch an Bord. Eine Demo-Version steht gegen Angabe eines Namens und einer E-Mail-Adresse als Testversion bereit.

Das System ist als Kiosk-System gedacht, also als für Kunden oder Besucher freigegebener Rechner zum Arbeiten oder Surfen. Linutop OS führt je nach Einstellung bestimmte Anwendungen beim Start aus und ermöglicht dem normalen Nutzer auf Wunsch nur Lesezugriff. Außerdem kann der Internetzugriff auf bestimmte Webseiten eingeschränkt werden. Alternativ schlägt das in Paris ansässige Unternehmen Linutop als Einsatzszenario die Display-Funktion vor (Digital Signage). Zu diesem Zweck hat Linutop OS die Anwendungen wie den VLC Media Player oder den GQ Bildbetrachter an Bord. Als unterstützte Display-Größen sind 640x480, 1680x1050, 1920x1080 sowie 1920x1440 angegeben. Bis Oktober 2009 war Linutop OS nur das vorinstallierte Betriebssystem auf den lüfterlosen Mini-PCs der 2006 gegründeten, in Paris ansässigen Firma (Linutop 3 und Linutop 2), seitdem verkauft sie es auch separat.

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