Open Source im professionellen Einsatz

Libre Office sammelt für Stiftung

16.02.2011

Die Libre-Office-Community möchte mit einer Spendenaktion 50.000 Euro aufbringen, um eine Stiftung nach deutschem Recht zu gründen.

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Diese Rechtsform würde nach Ansicht des Projekts der Document Foundation die größtmögliche Stabilität garantieren. Mit der Stiftung im Rücken könne das Projekt die freie Bürosoftware weiter pflegen und Kontinuität für Entwickler und Anwender sicherstellen, teilt die Foundation mit.

Die genannte Geldsumme ist in Deutschland als Kapitalstock für eine Stiftung empfohlen, gibt Florian Effenberger an, Mitglied des Steering Committee der Document Foundation. Nach der Veröffentlichung des ersten stabilen Libre Office sei der Zeitpunkt gekommen, das Projekt auch als juristische Person zu etablieren.

Die Document Foundation widmet der Sammelaktion eine eigene Website unter http://challenge.documentfoundation.org/de/ mit weiteren Informationen. Insbesondere Firmen und Behörden, die Libre Office einsetzen, sind aufgerufen, bis zum 21. März zum Kapitalstock der zu gründenden Stiftung beizutragen. Sollte die Summe von 50.000 Euro bis zum Stichtag nicht eingegangen sein, plant das Projekt, die Stiftung in einem Land mit niedrigeren Anforderungen zu gründen, beispielweise in Großbritannien.

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