KVM-Virtualisierungsplattform Proxmox 2.3 veröffentlicht

Die neueste Version der Open-Source-Virtualisierungsplattform ermöglicht unter anderem das Live-Backup virtueller Maschinen.

Ab sofort ist die neuste Version 2.3 der auf KVM basierenden Open-Source-Virtualisierungslösung Proxmox verfügbar. Eine wesentliche Neuerung ist die Ablösung der LVM-Snapshots durch ein Live-Backup der virtuellen Maschinen. Damit lassen sich alle Storage-Varianten wie NFS, iSCSI, Ceph RBD oder Sheepdog im Betrieb sichern.

Proxmox integriert die aktuelle QEMU/KVM Version 1.4 mit eine Vielzahl von Verbesserungen. Neu ist auch der GUI-Support für die Verwaltung des KVM-Storage auf dem Ceph RADOS Block Device (RBD). Dynamic Memory Management gewährleistet mit Proxmox 2.3 effektiveres Memory Management. Dabei optimieren das neue Auto-Ballooning und KSM (Kernel Samepage Merging) die RAM-Nutzung.

Proxmox Virtual Environment basiert auf dem stabilen Debian GNU/Linux mit modifiziertem RHEL6. Die Virtualisierungssoftware ist unter der GNU Affero General Public Lizenz v3 (AGPL v3) lizensiert.

[Diese Meldung stammt vom ADMIN-Magazin]

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