Zu den Neuerungen zählt eine Suchfunktion, hinter der die Engine Lucene steckt. Sobald ein neues Dokument hinzugefügt wird, landet es im Index. Die Anwender können auch in älteren Revisionen der versionierten Seiten suchen. Für mehr Bedienungskomfort sorgt der in die Webseiten eingebettete WYSIWYG-Editor, den auch Benutzer ohne Markup-Kenntnisse bedienen können.

Daneben bietet Groowiki nun volle Unterstützung für das Wiki-Markup Radeox. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Workflows für Dokumente zu definieren. Die Entwickler haben zudem die Installation vereinfacht: Nun genügt es, das WAR-Archiv über die Management-Oberfläche auf einen Tomcat-6-Server hochzuladen.

Groowiki verwendet die namensgebende Skriptsprache Groovy, die Templating-Engine Apache Velocity und weitere Open-Source-Komponenten. Die Inhaltsseiten speichert das Wiki im Versionskontrollsystem Subversion. Wie bei Wikis mit ähnlichem Ansatz (siehe kostenloser Online-Artikel zu Ikiwiki und Gitit) lassen sich die Seiten auch als statische Markup-Dateien auschecken und in einem Texteditor bearbeiten.

Groowiki ist unter GPL lizenziert, für Installationen mit mehr als 100 Benutzern möchte der ungarische Hersteller Verhás Software allerdings gerne Dienstleistungen und eine Lizenz verkaufen. Weitere Informationen, den Quelltext und das WAR-Archiv gibt es frei zugänglich auf der Groowiki-Homepage.