Immer mehr Regierungen, Behörden und Gemeinden setzen Open-Source-Software ein. Mitunter landet der selbstentwickelte Quellcode dann auf Github. Die Code-Plattform hat nun eine eigene Webseite angelegt, die solche Projekte versammeln soll.
Über http://government.github.com/community/ können sich Entwickler einen Überblick darüber verschaffen, welcher Code von öffentlichen Einrichtungen offiziell verfügbar ist. Die Seite konzentriert sich hauptsächlich, aber nicht ausschließlich auf amerikanische Regierungsprojekte. Sie listet auch den öffentlich verfügbaren Code anderer Länder auf, etwa von Norwegen, Schweden oder Frankreich. Codebeiträge aus deutschsprachigen Ländern fehlen allerdings bisher in der Übersicht.
Letzteres mag daran liegen, dass die Projekte aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz schlicht kein Github verwenden. Lediglich im Bereich “Civic Hackers” findet sich ein wenig Code aus Deutschland, etwa von der Open Knowledge Foundation oder ein Repository mit Python-Tools, um Gesetzesdaten zu verwenden. Mit der Aktion will Github vermutlich nicht nur den Code von Behörden, Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen sichtbarer machen, sondern solche Projekte auch für den eigenen Dienst begeistern.






Das Deutschland auf der LIste mit aktuell gerade mal zwei Einträgen vertreten ist (und damit auf eienr Ebene mit Exuador und Chile rangiert), die allesamt auch noch aus einer Einrichtung zu stammen scheinen (Bibliotheksverbund/-band) lässt tief blicken.Microsofts Lobbyarbeit an Bundes- und Landespolitikern u.a. öffentlichen Institutionen war und ist in kaum einem westlichen Land derart fruchtbar wie in Deutschland, wo heute noch über den “Unsinn” Open Source debattiert wird, während viele andere Länder längst auf dem Weg der Unabhängigkeit und hoheitlichen Eigenständigkeit auf dem IT Sektor sind. Microsoft hat es augenscheinlich nicht mal mehr nötig, hochrangige Politiker zu “Geschäftsmeetings” samt Familie… Mehr »