Diese Release führt eine neue Syntax für die Definition von Klassen ein. Konsequenterweise findet sie auch im Quelltext der neuen GNU-Smalltalk-Version selbst Verwendung. Beispiele gibt das Benutzerhandbuch.

Daneben haben die Entwickler die benutzerspezifischen Konfigurationsdateien in das Verzeichnis "~/.st/" verlegt, die systemweite Konfiguration findet in "usr/local/share/smalltalk/site-pre.st" statt. Klassen, auf die der Anwender keinen Zugriff erhalten soll, sind in den Kernel-Namespace des Smalltalk-Systems umgezogen. Eine ausführliche Liste der Änderungen ist in den Release-Notes zu finden.

Die virtuelle Maschine und der Compiler von GNU Smalltalk sind unter der GPL lizenziert, die Klassenbibliothek unter der LGPL. Version 3.0 der Smalltalk-Implementierung steht als Quelltext-Archiv auf dem FTP-Server des Projekts zum Download bereit. Binärpakete bieten die Entwickler nicht an, das überlassen sie Linux-Distributionen wie Debian und Fedora.