GNU Smalltalk 3.0 mit Syntax-Änderung
Das GNU-Smalltalk-Projekt hat seine freie Implementierung der objektorientierten Programmiersprache in Version 3.0 veröffentlicht.
Diese Release führt eine neue Syntax für die Definition von Klassen ein. Konsequenterweise findet sie auch im Quelltext der neuen GNU-Smalltalk-Version selbst Verwendung. Beispiele gibt das Benutzerhandbuch.
Daneben haben die Entwickler die benutzerspezifischen Konfigurationsdateien in das Verzeichnis "~/.st/" verlegt, die systemweite Konfiguration findet in "usr/local/share/smalltalk/site-pre.st" statt. Klassen, auf die der Anwender keinen Zugriff erhalten soll, sind in den Kernel-Namespace des Smalltalk-Systems umgezogen. Eine ausführliche Liste der Änderungen ist in den Release-Notes zu finden.
Die virtuelle Maschine und der Compiler von GNU Smalltalk sind unter der GPL lizenziert, die Klassenbibliothek unter der LGPL. Version 3.0 der Smalltalk-Implementierung steht als Quelltext-Archiv auf dem FTP-Server des Projekts zum Download bereit. Binärpakete bieten die Entwickler nicht an, das überlassen sie Linux-Distributionen wie Debian und Fedora.





