Nach mehreren kleineren Verzögerungen hat das von Red Hat finanzierte Open-Source-Projekt Fedora den elften Sprössling seiner Linux-Distribution auf den Weg gebracht.
Zu den Neuerungen zählen die üblichen Updates wie Gnome 2.26 und KDE 4.2 bei den Desktops und Version 2.6.29.3 beim Kernel. Mit der Entscheidung für Ext4 als Standard-Dateisystem sind aber auch echte Neuerungen unter der Haube. Zu den verbesserten Programmen zählt der Installer Anaconda, für den die Entwickler den Storage-Teil neu geschrieben haben. Die Bootgeschwindigkeit ist ein heißes Thema bei den Linux-Distributionen und auch Fedora 11 verspricht nun eine Startzeit von nur 20 Sekunden, bis der Gnome-Desktop auf die Bildfläche tritt.
Die Entwickler haben zudem die Virtualisierungsmöglichkeiten aufgefrischt. Das kommt der interaktiven Konsole, dem Wizard zur Erstellung von virtuellen Gästen sowie der Sicherheit in Form von SE-Linux-Support für Gäste zugute. Mit dem Windows-Cross-Compiler MinGW ist eine Entwicklungsumgebung an Bord, die ein Cross-Kompilierung von Programmen für Windows erleichtert: Das wird Entwickler freuen, die sowohl in der Linux- als auch in der Windows-Welt arbeiten.
Die Release-Notes erzählen mehr zu den Neuerungen, die Feature-Liste listet alle vollständig auf. Der Download ist als installierbare Live-CD für 32- und 64-Bit-Systeme möglich, auch eine PowerPC-Version ist im Angebot.
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