Stuart Parmenter, der bei Mozilla den mobilen Bereich verantwortet, hat im Mozilla-Blog zum Start ins neue Jahr den ersten Kandidaten des mobilen Firefox angekündigt .
Nach Angaben des Softwareentwicklers ist die Textdarstellung besser geworden. Unter der Haube gäbe es diverse Optimierungen für das N900, beispielsweise “/opt” als Installationsverzeichnis. Seit der letzten Beta 4 vom Oktober 2009, die Unterstützung für das Nokia N900 einführte, geht es bei Fennec nicht mehr um neue Features. Die Release Notes sind mittlerweile zu einer Zusammenfassung sämtlicher Errungenschaften während der Beta-Phase geworden, sodass Verbesserungen nicht mehr einzeln auftauchen. Die stabile Version 1.0 war eigentlich noch für 2009 geplant.
Anwender, die bereits die Betaversion auf dem Nokia N900 installiert haben, sollen automatisch einen Update-Hinweis erhalten. Die anderen Besitzer der genannten Geräte installieren den so genannten “Maemo-Build” des mobilen Firefox direkt vom Device aus von der Downloadseite, wo er auch in Deutsch erhältlich ist. Für Ausprobierer, Übersetzer und Addon-Entwickler ohne eigenes Maemo-Smartphone gibt es auf dem FTP-Server gepackte und komprimierte “Desktop-Builds” für Linux (i686), Mac und Windows.
Als bekannte Probleme listen die Release Notes unter anderem Performance-Probleme mit Flash, wenn das Browser-Plugin aktiv ist. Die Mozilla-Entwickler warnen auch vor Firefox auf dem N810 oder N800: Diese Smartphones seien zu schmalbrüstig für den Browser, der eher für das N900 gedacht ist.
Der mobile Firefox mit dem Codenamen Fennec ist schon seit Ende 2007 am köcheln, war aber zunächst auf Symbian ausgerichtet. Inzwischen orientiert sich das Mozilla-Team vor allem auf die N-Reihe der Nokia-Smartphones mit Maemo, sodass in den Kommentaren auf den Blogeintrag die Frage “Hey, und wann kommt die Symbian-Version?” unbeantwortet bleibt.


