Nach rund 8 Monaten Arbeit präsentiert das Tryton-Projekt die erste Release seiner ERP-Systems. Bei der Open-Source-Anwendung handelt es sich um einen Fork von OpenERP (vormals als TinyERP bekannt).
Das Tryton-Team hat sich nach eigenen Angaben für OpenERP als Basis entschieden, weil es bereits eine geeignete Architektur für Entwicklung einer ERP-Anwendung mitbringt: Einen Object-Relational-Mapper (ORM), Netzwerkfähigkeit, Benutzerverwaltung sowie ein Client-Programm. Allerdings haben die Entwickler über 4000 Zeilen Code entfernt und 11000 hinzugefügt.
Tryton besteht aus einem Systemkern (Core oder Kernel genannt), einem Client und Modulen für Buchhaltung, Rechnungswesen, Vertrieb, Einkauf und Warenwirtschaft. Als Programmiersprache kommt Python zum Einsatz, als Datenbanksystem PostgreSQL.
Tryton wird maßgeblich von der belgischen Firma B2CK entwickelt, die Dienstleistungen rund um das Open-Source-ERP anbietet. Die Software ist unter Version 3 der GPL lizenziert.
Open Source Datenintegration in der Praxis: Fallstudien und Anwendungsbeispiele
Über die letzten Jahre hinweg haben sich Open Source Lösungen als fester Bestandteil des gesamten Datenintegrationsmarktes etabliert. Viele Unternehmen haben bereits das Open Source Modell für Ihre Datenintegrationsprojekte aufgegriffen. Das vorliegende White Paper illustriert anhand ausgewählter Fallstudien und Anwendungsbeispiele die Implementierung von Open Source Datenintegration in der Praxis und benennt die daraus resultierenden Vorteile.
Obwohl in den letzten Jahren viele technische Fortschritte erzielt werden konnten, verfügen die meisten Datenintegrationsprozesse nach wie vor nur über eine sehr begrenzte Automatisierung. Das vorliegende White Paper von dem Industry Analyst Mark Madson wird zunächst ein grundlegendes Verständnis von Daten Integration vermitteln, die Vorzüge von Open Source Lösungen für Daten Integration erläutern und Ihnen professionelle Empfehlungen geben, damit Sie Ihre Integrationsjobs noch einfacher und produktiver gestalten können.