Deutsche Bundespolizei setzt auf Open Source

Die deutsche Bundespolizei setzt die Open Source-Datenauswertungssoftware Pentaho für die polizeiliche Eingangsstatistik und die Einsatzkräfteplanung ein. Das teilt das dafür beauftragte IT-Unternehmen IT-Novum mit.

Pentaho diene der Bundespolizei für Auswertungen, die im Rahmen ihrer Meldepflichten etwa gegenüber dem Bundesinnenministerium des Inneren bestehen. Die polizeiliche Eingangsstatistik etwa umfasst 20 Handlungsfelder, unter anderem Einreisezahlen an den Grenzen, Asylfälle, Straftaten oder Fahndungstreffer. Basierend auf diesem Datenbestand kann die Behörde ein Großlagebild anhand von Reports erstellen und verschiedenen Benutzergruppen einen Zugang zu Datenauswertungen über Webfrontends ermöglichen. Über die Schnittstellen sei auch ein Austausch mit anderen Behörden oder auch Ländern möglich.

Laut IT-Novum war für die Bundesbehörde ausschlaggebend, dass die Software quelloffen ist, über offene Schnittstellen verfügt und die nötigen Funktionen aufweist. Von IT-Novum bezieht die Bundespolizei Beratungs-, Implementierungs- und Support-Leistungen sowie die Pentaho-Lizenzen.

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