Open Source im professionellen Einsatz

Debian-Projekt und FSF kooperieren bei Hardwaredatenbank

09.09.2014

Das Debian-Projekt und die Free Software Foundation wollen gemeinsam an einer bestehenden Hardwaredatenbank mit Fokus auf freier Hardware arbeiten.

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Die Hardwaredatenbank H-Node existiert bereits etwas länger. Anders als andere Hardwaredatenbanken, wie etwa die von Ubuntu , will sich H-Node aber auf Systeme konzentrieren, die auch ohne proprietäre Software oder Firmware laufen. Fällt eine Hardware durch diesen Test, kommt sie allerdings auch in die Datenbank, damit die Free-Software-Fans erkennen, was sie besser nicht kaufen.

H-Node soll dabei sowohl Komponenten wie WLAN- und Grafikkarten verzeichnen als auch komplette Notebook-Systeme. Die Kompatibilitätsinformationen sollen von Nutzern kommen, welche die Hardware testen. Ursprünglich habe die FSF dabei nur Distributionen für die Tests zugelassen, die ausschließlich freie Software verwenden , neuerdings sei aber auch Debian mit im Boot, denn auf das Main-Repository treffe die Anforderung zu. Wer Debian installiere, hole sich zunächst ausschließlich freie Software auf den Rechner.

Debians aktueller Projektleiter Lucas Nussbaum hat die Zusammenarbeit in der Ankündigung begrüßt und lädt alle Debianer ein, am Aufbau der Datenbank mitzuhelfen . John Sullivan, Geschäftsführer der FSF, hat sich ihm angeschlossen und hofft auf eine fruchtbare Kooperation. Betreuen wird die Datenbank weiterhin ihr Initiator Antonio Gallo, die FSF stellt die Infrastruktur bereit.

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