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Cloud Linux: Mehr Accounts für Hoster

Das Unternehmen Cloud Linux hat sein gleichnamiges Betriebssystem in Version 5.5 veröffentlicht. Der Webserver von Lite Speed steht nun in einer dafür angepassten Version zur Verfügung.

Cloud Linux beruht wie Centos auf den GPL-Quellen von Red Hat Enterprise Linux. Die neue Release synchronisiert ihren Versionsstand mit Centos 5.5. Das herausstechende Merkmal von Cloud Linux ist die hausgemachte Kernelerweiterung Lightweight Virtual Environment (LVE). Sie ermöglicht es ähnlich wie beispielsweise OpenVZ, den Kunden im Webhosting- und Rechenzentrumsbetrieb innerhalb einer einzigen Betriebssysteminstanz von einander isolierte Umgebungen zu bieten. Das Verfahren deckelt die Ressourcen einzelner Umgebungen, damit sie nicht das ganze System zum Stillstand bringen können. Zudem verspricht der Hersteller, dass der Betreiber mit der gleichen Hardware mehr Kundenkonten bedienen kann.

Cloud Linux steht für Intel-32-Bit- und 64-Bit-Prozessoren zum freien Download bereit, daneben verkauft der Hersteller kostenpflichtige Subskriptionen. Auf der Download-Seite gibt es auch ein Skript, das Centos-Server auf Cloud Linux migriert, sowie eine Anleitung, um den Apache-Webserver LVE-tauglich zu machen.

Als seinen ersten Partner in Sachen LVE nennt Cloud Linux das Unternehmen Lite Speed, das seinen Webserver in Version 4.0.14 mit der Technologie ausgestattet hat. Die interessanten Features wie Chroot/Jail, Drosselung auf Virtual-Host-Basis und Performance-Optimierung sind allerdings der kostenpflichtigen Enterprise-Variante des Lite Speed Web Server vorbehalten.

(Mathias Huber)
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