Britische Behörde findet Ubuntu am sichersten

Aus einer Untersuchung verschiedener Client-Betriebssysteme durch die britische IT-Sicherheitsbehörde CESG ist Ubuntu 12.04 LTS als sicherstes Produkt hervorgegangen.

Das Testfeld bestand aus 11 Desktop- und Mobilbetriebssystemen, unter anderem Windows 7 und 8, Windows RT, Android 4.2, Apples iOS 6 und Mac OS X 10.8 sowie Google Chrome OS 26. Die Briten untersuchten die Sicherheit der Systeme in verschiedenen Kategorien, beispielsweise VPN, Festplattenverschlüsselung, Secure Boot, Sandboxing, Durchsetzung von Security Policy sowie Update Policy.

Kein System konnte alle Ansprüche für den Einsatz in britischen Behörden vollständig erfüllen, doch Ubuntu 12.04 LTS zeigte sich insgesamt als das sicherste System im Testfeld. Die meisten kritischen Schwächen weist Windows Phone 8 auf.

In einem PDF-Dokument hat der Ubuntu-Hersteller Canonical die Ergebnisse aus seiner Sicht zusammengefasst. Das Unternehmen hofft, mit der kommenden Ubuntu-LTS-Version 14.0 noch besser abzuschneiden, insbesondere durch Unterstützung von Secure Boot. Ausführlichere Informationen aus erster Hand gibt es auf der CESG-Website, der Ubuntu-spezifische Bericht findet sich hier.

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Ich
8 Jahre her

Ob man nun in der heutigen Zeit noch viel Vertrauen in die Aussagen einer britischen Behörde setzen mag… Die NSA gibt ja auch Handreichungen heraus, die eine sichere Konfiguration beschreiben, aber wenn der Ruf erst mal versaut ist, bekommen selbst die besten Dokumente einen Beigeschmack.”Tainted” möchte man denken…

Jörg Linuxfreund
8 Jahre her

@IchGenau das habe ich mir auch gedacht als ich diesen Artikel gelesen habe.Nicht zuletzt weil CESG doch schon fast wie GCHQ klingt.

Redaktion Linux-Magazin Online
8 Jahre her

Auf der CESG-Webseite sind die technischen Sicherheitsanforderungen nachvollziehbar dokumentiert. Man kann nicht gerade behaupten, die Behörde wolle leicht abhörbare Computer schaffen.

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