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Afrikanische Computerexperten lernen Linux in Freiburg

Tansanianische Computerexperten erhalten derzeit in Freiburg i. Breisgau eine mehrmonatige Fortbildung rund um Linux und Datenforensik.

Unterstützt vom Verein Freioss e. V., kamen am 5. August Mitarbeiter der Steuerfahndung Tansanias und Computerexperten eines lokalen IT-Dienstleisters aus Dar Es Salaam in Deutschland an. Bis Ende November besuchen sie tägliche Trainings und lernen dabei mit Linux und Open-Source-Werkzeugen zur Datenwiederherstellung, Reparatur und Spurensuche umzugehen.

Das gemeinnützige "Freiburger Open Source Netzwerk" hat sich zum Ziel gesetzt, freie Software wie Linux zu unterstützen und zu verbreiten. 2006 gründeten die mittlerweile 304 Mitgliedern aus 27 Ländern die Initiative Linux4Afrika. Im Rahmen dieses Projektes sammelt Freioss in Europa gebrauchte, funktionsfähige Computer und Peripheriegeräte, mit denen in Tansania und Mozambique Schulen ausgerüstet werden. Nach längerer Verzögerung verliess am 04. August 2007 der erste Container mit 220 gespendeten Computern Freiburg, seine Ankunft wird Ende August in Tansania erwartet (Linux Magazin Online berichtete).

Afrikanische IT-Experten, die in den Jahren 2002-2006 vor Ort Linux-Trainings erhalten haben, richten die Netzwerke ein und stellen den Support sicher. Linux4Afrika setzt eine angepasste Version des Linux Terminal Server Projects (LTSP) ein, basierend auf Edubuntu.

(Markus Feilner)
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