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Open-Office-Erweiterungen im Test

Extra-Ausstattung

von Andreas Mantke
Erschienen im Linux-Magazin 2009/07

Der eine will, was der andere nicht braucht: Mit Extensions lassen sich ganz nach Geschmack dem eigenen Open Office Funktionen hinzufügen, die die Arbeit erleichtern oder einfach Spaß machen.

Open Office leistet viel, aber hier und da fehlen nützliche Funktionen. Seit Sommer 2007 sammelt die Community auf der Extensions-Webseite [1] solche Erweiterungen, vergleichbar den Extensions für Firefox. Nicht alle sind quelloffen, die Lizenz ist auf der jeweiligen Seite der Erweiterung vermerkt.

Für eine Extension sieht Open Office die Datei-Endung »oxt« vor. Diese Dateien installiert der ab Version 3 in Open Office enthaltene Extension-Manager. Es gibt aber auch gezippte Archive, für die die Autoren Installationsanleitungen beilegen - jedenfalls meistens. Entwickler finden Hilfe im Wiki [2]. Dort sind unter anderem Vorlagen verlinkt, die als Gerüst dienen, sowie Hinweise zu Plugins für Netbeans oder Eclipse.

Bonus verdient

Die Installation einer OXT-Datei ist recht einfach. Im Menü »Extras« zu finden, greift der Extension-Manager direkt auf die Projekt-Webseite zu. Der Anwender durchsucht in einem Browser die Website nach der gewünschten Erweiterung und durchläuft nach dem Download einen geführten Installationsprozess.

Es kann passieren, dass der vom Extension-Manager aufgerufene Standardbrowser es dabei belässt, die Erweiterung zu speichern oder mit einem Archiv-Programm zu öffnen. Abhilfe schafft, im Browser der Datei-Endung »oxt« die Anwendung »openoffice« zuzuweisen. Dann startet mit dem Download automatisch der Extension-Manager.

Nachsitzen verordnet

Beim Installieren großer Erweiterungen ab etwa 20 MByte fällt auf, dass der Fortschrittsbalken im Dialog des Managers längere Zeit an einer Stelle verharrt. Das bedeutet nicht, dass ein Fehler aufgetreten ist, sondern hängt mit der Dateigröße zusammen - während des Downloads bewegt sich der Fortschrittsbalken des Managers nicht. Das ist verbesserungsbedürftig, denn es könnte manchen Anwender verunsichern und dazu verleiten, den Installationsprozess manuell abzubrechen.

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