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Die Füllung

Damit Linux von einem verschlüsselten Root-Dateisystem bootet, sind folgende Änderungen an der »initrd« erforderlich: »cryptsetup-luks« und die benötigten Kernelmodule müssen in der »initrd« enthalten sein. »init« muss die Kernelmodule laden und das virtuelle Blockdevice »/dev/mapper/dm-root« als tatsächliches Root-Dateisystem einbinden. Je nach dem Stand der Integration von »cryptsetup« in die jeweilige Distribution gehen Sie unterschiedlich vor.

Debians RAM-Disk

Debian Sarge bietet hierfür bereits eine sehr gute Unterstützung: In der Datei »/etc/mkinitd/modules« fügen Sie die Module »aes-i586« und »sha256« jeweils in einer eigenen Zeile hinzu. Die schon vorhandene »/etc/crypttab« ergänzen Sie um folgende Zeile:

dm-root /dev/hda3 none luks,cipher=aes-cbc-essiv:sha256

Analog ändern Sie in »/etc/fstab« das Root-Dateisystem auf »/dev/mapper/dm-root«. Mit dem Aufruf »yaird -o /boot/initrd« erzeugen Sie nun eine funktionsfähige »initrd« auf dem eingebundenen Memory Stick. »yaird« (yet another initrd) ersetzt das Standardprogramm »mkinitrd«, dessen Debian-Version nicht mit verschlüsselten Root-Dateisystemen klarkommt.

Bei Suse Linux binden Sie die erforderlichen Kernelmodule »dm-mod«, »dm-crypt«, »aes-i586«, »sha256« und »ext3« über den Parameter »INITRD_MODULES« in die Datei »/etc/sysconfig/kernel« ein. Trennen Sie die Modulnamen durch Leerzeichen.

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