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Optimierung der »domU«

Wer bis hierher gefolgt ist, kann nun eine Xen-»domU« im Textmodus booten. Dabei fallen ein paar fehlgeschlagene Systemskripte auf: Alles, was direkt auf die Hardware zugreifen möchte, schlägt fehl, beispielsweise das Laden von hardwarespezifischen Kernelmodulen oder auch der Zugriff auf die CMOS-Uhr.

In der Regel kann man die verantwortlichen Skripte einfach deaktivieren. Der Hardwarezugriff macht keinen Sinn und die Uhrzeit in den virtuellen Maschinen ist automatisch mit der physikalischen synchronisiert.

Xen grafisch

Für einen grafischen Desktop startet man am einfachsten Xvnc, statt eines normalen X-Servers »Xvnc«. Dies gelingt etwa durch folgenden Eintrag in »/etc/X11/xdm/Xservers«:

local /usr/X11R6/bin/Xvnc -brU -geometry 960x720 -depth 24 -rfbwait 120000U -rfbauth /root/.vnc/passwd -rfbport 5900U -httpd /usr/share/vnc/classes

Dieser Eintrag startet den virtuellen X-Server mit 24 Bit Farbtiefe und einer Auflösung von 960 mal 720 Pixeln. Der Server lauscht an Port 5900, wo ihn VNC-Viewer-Clients kontatkiert können. Dabei fragt er zum Schutz das zuvor durch »vncpasswd« gesetzte Password ab. Abbildung 3 zeigt einen Screenshot einer solchen Maschine mit VNC.


Abbildung 3: Screenshot einer virtuellen Maschine mit XVNC. Eingeloggt als Root läuft ein Yast-Online-Update, um die virtuelle Maschine mit den aktuellen Sicherheitsupdates zu versorgen.

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