Open Source im professionellen Einsatz

Kostenlos: Werbefinanzierte PDF-Bücher

04.10.2010

Unter seinen Domains Bookboon.com und Studentensupport.de bietet der dänische Verlag Ventus Publishing kostenlose PDF-Bücher zum Download an, die allerdings Anzeigen enthalten.

Neben Reiseführern und Business-Sachbüchern sind bei Bookboon/ Studentensupport.de Lehrbücher für Studenten im Angebot. Sie nehmen den größten Raum im Angebot ein und behandeln zahlreiche Fachgebiete von Biologie und Chemie bis Jura und Volkswirtschaftslehre. In der Informatik-Rubrik finden sich neben Handbüchern für Microsofts Office-Programme eine Einführung in die Perl-Programmierung sowie Titel über Prolog, Java, KI, Bioinformatik und digitale Bildverarbeitung. Der Katalog des international ausgerichteten Verlags enthält in der Mehrzahl englischsprachige Bücher, in der Abteilung Informatik gibt es derzeit keinen deutschsprachigen Titel.

Die kostenlosen E-Books von Bookboon enthalten Werbeanzeigen.

Vor dem kostenlosen Download des Buch-PDFs muss der Benutzer ein sehr kurz gefasstes Formular ausfüllen: Der Anbieter fragt nach Studienfach und Hochschule. Daneben muss eine E-Mail-Adresse für ein Newsletter-Abonnement eingeben werden. Ventus verspricht, dass sich dieses auch wieder abbestellen lässt.

Bei der Registrierung stellt der Anbieter Ventus Publishing wenige Fragen, macht aber ein Newsletter-Abo zur Pflicht.

Die Bücher haben den Umfang eines Taschenbuchs und enthalten teilweise farbige Abbildungen. Durch den ganzen Band ziehen sich halbseitige Anzeigen, durch deren Verkauf sich das Angebot offenbar finanziert. Es werden Produkte und Dienstleistungen beworben, die sich an studentisches Publikum richten: Studiengänge, Ausbildungsmöglichkeiten, Versicherungen und Traineeprogramme. Die Anzeigendichte ist etwas geringer als in einer typischen Fachzeitschrift.

Im Adobe Reader zeigen die PDF-Dokumente zahlreiche Einschränkungen.

Die PDF-Bücher sind mit Adobe-Technologie eingeschränkt: Kommentieren und das Kopieren von Text sind nicht erlaubt. Letzteres funktioniert aber in freien PDF-Readern und ist vor allem bei Code-Listings sinnvoll. Leider gibt es kein strukturiertes Inhaltsverzeichnis zum Anspringen von Inhalten. Das Ausdrucken dagegen funktioniert ohne Beschränkungen.

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