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Fünf Softwarecenter im Vergleich
Bunte Paketdienste
Tim Schürmann
Die grafischen Paketmanager der großen Distributionen erleichtern die Programmauswahl und Paketinstallation vor allem für Ein- und Umsteiger. Doch auch Linux-Kenner finden in den Softwarecentern einige interessante und pfiffige Funktionen, wie diese Bitparade zeigt.
Die mittlerweile zu Softwarecentern angewachsenen Paketmanager installieren Programme nicht nur mit wenigen Mausklicks, sondern bieten auch ausgefeilte Such- und Filterfunktionen, vereinfachen die Verwaltung der Paketquellen und können mitunter sogar das Paketsortiment auf verschiedenen Rechnern synchronisieren. Auch bei der Auswahl von Anwendungen und Diensten helfen die bunten Paketlieferanten und zeigen die Bewertungen und Meinungsäußerungen anderer Nutzer an. Ubuntus Softwarecenter verkauft sogar kommerzielle Programme, Spiele, Bücher und Zeitschriften, darunter auch das Linux-Magazin und seine Schwesterpublikationen [1].
Ein näherer Blick auf die derzeit funktionsreichsten Softwarecenter lohnt sich also auch dann, wenn die Apt- und RPM-Konsolenbefehle schon längst in Fleisch und Blut übergegangen sind. In diesem Vergleichstest treten Apper (Open Suse 12.1), Muon (Kubuntu 12.04 und 12.10), Synaptic (Ubuntu 12.04), Ubuntu Softwarecenter (Ubuntu 12.04) und Yast (Open Suse 12.1) an.
Bis auf den ersten Kandidaten sind alle Dienste auf ein bestimmtes Paketverwaltungssystem ausgerichtet. Muon, Synaptic und Ubuntus Softwarecenter greifen beispielsweise im Hintergrund auf Apt zurück, Yast auf RPM. Einem universellen Einsatz steht weiterhin das verwendete GUI-Toolkit im Weg. So nutzt Muon die Bibliothek Qt, der Konkurrent Synaptic basiert hingegen auf GTK+.
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