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Die Programmiersprache Rust
Mozillas Mixtur
Tim Schürmann
Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet arbeitet die Mozilla Foundation an einer eigenen Programmiersprache. Rust soll das Schreiben von zuverlässigen und schnellen nebenläufigen Anwendungen erleichtern. Zu diesem Zweck machen die Entwickler großzügig Anleihen bei anderen Sprachen.
Laut Mozilla-CTO Brendan Eich entsteht mit Rust die Programmiersprache der Zukunft: Einerseits biete sie mehr Sicherheit als C++, zum anderen soll mit ihr umfassende Parallelisierung in den Webbrowser einziehen [1]. Der Entwickler Graydon Hoare begann die Arbeit an Rust bereits 2006, drei Jahre später übernahm die Mozilla Foundation das Ruder.
Dennoch dauerte es bis zum Januar 2012, ehe die erste Version mit der Nummer 0.1 erschien. Wie die zaghafte Nummerierung schon andeutet, ist Rust immer noch in einem recht frühen Stadium, Syntax und Semantik können sich noch in allen Teilen ändern. Die folgenden Ausführungen basieren auf der Version 0.3 vom 12. Juli 2012 ([2], Abbildung 1).
Abbildung 1: Die Programmiersprache Rust und ihre Implementierung befinden sich noch im Alphastadium.
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