Ubuntu-Gründer und Canonical-Aufsichtsratsvorsitzender Mark Shuttleworth hat angekündigt, dass das kommende Ubuntu 11.04 alias Natty Narwhal Schnittstellen zu den Cloud-Lösungen Eucalyptus und Open Stack im Doppelpack mitbringt.
Shuttleworth lässt mit der Unterstützung für Eucalyptus und Open Stack den Ubuntu-Nutzer entscheiden, welche Cloud-Lösung er bevorzugt. Er betont aber, dass es nun an der Zeit sei, offene Standards für das Cloud-Computing zu definieren. Bislang war in den Ubuntu-Distributionen Eucalyptus als bevorzugte Cloud-Lösung integriert.
Am Rande eines Besuchs bei PC-Hersteller Dell war von Shuttleworth zudem zu vernehmen, dass Dell und Canonical noch in dieser Woche gemeinsam eine Lösung für die Ubuntu Enterprise Cloud (UEC) anbieten, die als “Dell/Canonical UEC Solution” vermarktet wird und neben den UEC-Softwarebestandteilen auf den Dell-Servern Power Edge C2100 und C6100 basiert. Als so genannte Infrastructure as a Service (IaaS) setzt diese Kombination auf Eucalyptus in Verbindung mit mit gemeinsamen Service- und Support-Angeboten.
Barton George, bei Dell als eine Art Vermittler zur Cloud-Computing-Community tätig, hat in seinem Blog-Beitrag ein Video-Interview mit Mark Shuttleworth zum Thema online gestellt.



