Open Source im professionellen Einsatz

Firefox schlägt Internet Explorer

05.01.2011

Die Webanalyse der Firma Statcounter sieht den Firefox-Browser von Mozilla in Europa erstmals am Internet Explorer von Microsoft vorbeiziehen.

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Das Unternehmen wertet nach eignen Angaben für seine Analysen monatlich rund 15 Milliarden Seitenaufrufe aus. Das Statcounter-Netzwerk umfasse weltweit etwa 3 Millionen Websites, die sich an der Auswertung beteiligen. Firefox kommt im Dezember 2010 in Europa auf 38,1 Prozent, der Internet Explorer auf 37,5.

Allerdings ist für diesen ersten Platz weniger der Erfolg von Firefox verantwortlich als vielmehr der Zugewinn des Google Browsers Chrome. Chrome, so die Schlussfolgerung von Statcounter, nimmt dem Internet Explorer Marktanteile weg und lässt den Firefox nahezu unbehelligt. Googles Browser hat im Dezember 14,5 Prozent Marktanteile in Europa geholt, verglichen zu 5 Prozent im Dezember 2009. Statcounter-Chefs Aodhan Cullen erklärt sich die Verluste des Internet Explorers in Europa mit der Auflage der EU-Kommission, wonach Microsoft bei seinem Betriebssystemen alternative Browser zur Installation anbieten muss.

In den USA jedenfalls bleibt der IE mit rund 49 Prozent klar in Führung, Firefox kommt dort auf rund 27 Prozent, Chrome auf 13 Prozent.

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