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Cebit Open Source - Projektpräsentation Amarok

Amarok - Haste Töne

04.02.2009

15 Projekte aus dem Open-Source-Bereich bekommen bei der Cebit Gelegenheit sich zu präsentieren. Der funktionsreiche Audiplayer Amarok zählt dazu.

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Wir baten die Macher der Software um einen Steckbrief ihres Projekts.

Was ist Amarok?

Amarok ist ein Audioplayer mit vielen Funktionen, die es dem Nutzer erlauben Musik neu zu entdecken.

Seit wann besteht das Projekt?

Die erste Version wurde im Juli 2003 veröffentlicht.

Wie viele aktive Mitglieder hat das Projekt?

Das ist schwer abzuschätzen. Die Community um das Projekt ist sehr groß, meist befinden sich über 170 Leute im englischsprachigen IRC-Kanal, über 30 im deutschen. Nicht alle davon sind natürlich aktive Helfer. Deren Zahl schwankt wie bei jedem freien Softwareprojekt. Eine gute Schätzung wären vielleicht 15 aktive Entwickler, dazu kommen das Promotion-Team, Künstler und viele freiwillige Helfer aus der Community.

Wie ist das Projekt entstanden?

Durch die Initiative des Projektgründers, Mark Kretschmann. Und um es in seinen eigenen Worten zu hören, gibt es hier ein Interview:

Warum soll der CeBIT-Besucher an Euren Stand kommen?

Um die neuesten Entwicklungen um das Projekt live in Aktion sehen zu können und so zu erfahren, wie er seine Musik neu entdecken kann.

Für wen macht Ihr Eure Software?

Für alle Menschen, die Musik an ihrem Rechner hören, Podcasts mögen oder ein mobiles Abspielgerät besitzen.

Was sind aktuell die größten Schwierigkeiten?

Die mit Abstand größte Schwierigkeit haben wir gerade überwunden: Die Veröffentlichung von Amarok 2.0. Mit Version 2.0 war ein nahezu kompletter Rewrite des Codes nötig, da es massive Änderungen an den von uns verwendeten Bibliotheken gab. Dies wurde auch genutzt um große Änderungen an Amarok selbst durchzuführen, was zu einer langen Durststrecke ohne neue Veröffentlichungen geführt hat. Aktuell arbeiten wir daran diese Änderungen mit dem Userfeedback zu verbessern um somit auch das "Beta" bei den Portierungen für Windows und Mac entfernen zu können. Dieser Sprung auf neue Plattformen ist wohl aktuell unsere größte Herausforderung.

Wenn das Geld für einen festangestellten Entwickler da wäre, welche Nuss sollte er knacken?

Dank der Unterstützung von Magnatune.com haben wir sogar einen halben festangestellten Entwickler. Es gibt viele Funktionen, an denen gearbeitet wird und noch viel mehr Ideen, die auf Umsetzung warten. Sich hier für eine davon zu entscheiden fällt schwer. Möglich wäre die Unterstützung von externen MySQL-Datenbanken, die Portierung der dynamischen Sammlung aus Amarok 1.4 (die nur Stücke anzeigt, die auch gerade verfügbar sind), eine verbesserte Handhabung von Samplern und vieles andere. Wer Interesse hat mitzuhelfen: einfach melden, wir beißen nicht.

Unter welcher Lizenz steht die Software?
GPL

Internetadresse: Amarok .

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