Über die integrierte Versionsverwaltung kann man - wie in einem Wiki - Änderungen an einzelnen Beiträgen verfolgen. So kehrt man schnell zu einer älteren Version eines Eintrags zurück, wenn etwas schief läuft. Über einen "Press this"-Button lassen sich automatisch Blogeinträge erstellen. Klickt man den Button etwa auf Youtube an, generiert das einen Wordpress-Eintrag, der auf das entsprechende Video verlinkt. Flickr-Fans können auf dieselbe Weise zügig Bilder mit dem eigenen Blog verlinken.

"Wie sieht denn das aus", fragen sich einige Wordpress-Anwender, die ein neues Theme probieren. In Version 2.6 erhälten sie zunächst eine Vorschau, die das eigene Blog mit dem neuen Theme zeigt. In den vorherigen Versionen wurden die Themes einfach ohne weitere Prüfung auf das lebende Objekt übertragen.

Das ist noch nicht alles: Wordpress 2.6 zählt die Wörter in Beiträgen, bringt volle SSL-Verschlüsselung mit inklusive der Option, SSL-Nutzung zu forcieren. Insgesamt gibt es mehr Sicherheitsmaßnahmen, um das Blog zu schützen. Bilder lassen sich gleich mit Bildunterschriften versehen, per Drag & Drop kann man Galerien neu sortieren. Allgemein erleichtert Wordpress im WYSIWYG-Interface das Hochladen, Einfügen und Verkleinern von Bildern. Medien kann man jetzt auch im Fullscreen-Modus hochladen, es gibt Standard-Avatare, die sich bearbeiten lassen.

Anwender, die bereits Wordpress betreiben, können das vorhandene Blogging-System einfach upgraden (dabei sollte man die Plugins deaktivieren), Einsteiger laden Wordpress 2.6 über die Seiten von Wordpress Deutschland herunter. Um Wordpress zu nutzen, braucht man Webspace oder einen eigenen Server mit recht aktuellen Versionen von PHP und MSQL.