Virtualisierung: Parallels Server sucht Beta-Tester
09.01.2008
Die auf Virtualisierung spezialisierte Swsoft-Tochter Parallels hat eine neues Virtualiserungsprodukt namens Parallels Server zum Beta-Test freigegeben.
Der Hersteller rühmt sich damit, die erste Virtualisierungslösung für Apple-Hardware inklusive Mac Pro und Xserv auf Basis von Intels Quadcore Xeon anbieten zu können, die darüber hinaus diverse Instanzen des Mac OS X Server v 10.5 auf einem einzelnen Apple-Rechner unterbringen kann. Auch mehrere Linux- und Windows-Server auf Apple-Hardware soll das Produkt ermöglichen. Zu den geeigneten Host-Systemen zählen ansonsten x86-Rechner nebst 64-Bit-Maschinen unter Windows und Linux.
Zur Installation stehen zwei Optionen zur Verfügung: Eine installiert den Server im Hypervisor-Modus auf dem primären Betriebssystem. Die andere Methode, "bare metal" genannt, läuft direkt auf der Hardware ohne zusätzliches Host-Betriebssystem. Der Benutzer wählt bei der Installation, in welchem Modus er die Virtualisierungssoftware betreiben will.
Anschließend ist Parallels Server bereit, laut Hersteller rund 50 unterschiedliche Betriebssysteme als Gäste zu empfangen. Dazu zählen die Business-Server-Lösungen von Red Hat und Suse ebenso wie Windows Server und Solaris.
Die experimentelle Unterstützung für Intels Virtualisierungstechnologie VT-d zählt ebenfalls zu den Neuerungen gegenüber der Konkurrenz, lässt der Hersteller wissen. Die Evolution der von Intel in Hardware gegossenen Virtualisierungstechnologie soll neben mehr Performance auch die direkte Zuwesiung von Hardware-Komponenten - etwa einer zweiten Grafikkarte - ermöglichen. Die erste VT-Ausgabe, Intel VT-x, wird nicht nur testweise, sondern in vollem Umfang unterstützt. Für den Beta-Test ist eine Registrierung erforderlich.
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