Open Source im professionellen Einsatz

VMware macht Bosh zu Open Source

12.04.2012

Zum Geburtstag von Cloud Foundry veröffentlicht VMware die Management-Tools mit dem Namen Bosh unter einer freien Lizenz.

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Zum einjährigen Geburtstag des Cloud-Foundry-Projekts hat VMware die Tool-Sammlung Bosh unter der Apache-Lizenz veröffentlicht. Mit Bosh lassen sich Anwendungen für verteilte Infrastrukturen verwalten. Derzeit unterstützt Bosh VMware vSphere und Amazon Web Services. Über den so genannten Director können Anwender einzelne virtuelle Maschinen steuern, auf denen als Gegenstück spezielle Agent-Programme laufen. Auf den VMs kann Bosh dann Anwendungen bereitstellen und im weiteren Verlauf ihren Zustand überwachen. Bosh ist in Ruby geschrieben und im Github-Repository von Cloud Foundry zu finden. Ein ausführliches Dokument zu Aufbau, Installation und Benutzung von Bosh findet sich ebenfalls online.

Auch die Cloud-Foundry-Software war letztes Jahr von VMware unter der Apache-Lizenz freigegeben worden. Ähnlich wie mit Open Stack und Cloudstack lassen sich auch mit Cloud Foundry Cloud-Infrastrukturen aufbauen. Allerdings positioniert sich VMware mit Cloud Foundry als Konkurrenz zum Open-Stack-Projekt, dem VMware nicht angehört. Mitbewerber Citrix hatte erst kürzlich bekannt gegeben, in Zukunft verstärkt auf Cloudstack zu setzen. VMware bietet unter dem Namen Cloud Foundry auch eine eigene Cloud an, die mit der gleichnamigen Software realisiert ist.

(Diese Meldung stammt vom Magazin Admin.)

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