Open Source im professionellen Einsatz

Univentions Corporate Server verwaltet jetzt Thinclients

07.07.2010

Eine neue quelloffene Verwaltungssoftware für Univentions Server-Linux soll Thinclients verschiedener Hersteller im Griff haben.

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Der Bremer Softwareanbieter verspricht mit den Univention Corporate Server Thin Client Services (UCS TCS) eine Open-Source-Alternative für zentrales, herstellerunabhängiges Thinclient-Management. Das bedeutet, Administratoren bestücken ihre zu verwaltenden Thinclients mit Software und stellen sie benutzerspezifisch etwa hinsichtlich der Drucker- oder Festplattenressourcen ein, auch wenn sie von verschiedenen Herstellern stammen.

Allerdings setzt das neue Produkt den Univention Corporate Server voraus: Das Thinclient-Management ist dessen optionale Komponente und erfolgt über das webbasiertes Managementsystem. Der Active-Directory-Konnektor von Univentions Server sorgt dafür, dass auch Microsoft-Maschinen geräte- oder benutzerbezogen angesprochen werden können. Nähere Informationen gibt es auf der Produktseite.

One to rule them all: Univention verspricht herstellerunabhängiges Thinclient-Management für UCS-Nutzer.

Die Thinclient-Verwaltung kostet für Support und Maintenance im ersten Jahr ohne Rabatte 33 Euro, im zweiten 13 Euro pro Thinclient (Preisliste), dazu gibt es ein Handbuch auf der Dokuseite und einen Quickstart-Guide im Wiki. Die Subskriptionskosten für den Univention Corporate Server beginnen im Standardfall bei rund 350 Euro pro Jahr und Server, wobei für das Managementsystem und eine Kolab-Groupware jeweils Kosten zwischen 20 und 30 Euro hinzukommen. Spezielle Konditionen erhalten Forschung und Lehre. Univention stellt alle Software auf der Downloadseite als Debianpaket und als Quellcode bereit.

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