Daran hätten Dell und Canonical jetzt zwei Jahre lang gearbeitet. De la Rosa weist allerdings darauf hin, dass Dell dennoch kein Ubuntu auf den Servern vorinstalliert und auch keinen Support dafür bietet. Dafür müssen sich die Käufer an Canonical wenden. Auf den Ubuntu-Seiten gibt es eine eigene Liste mit der für das Canonical-Linux zertifizierten Hardware (von Netbook bis Server).

Ende Juli haben die Linux-Entwickler bei Dell zwar die Management-Software Openmanage in Version 6.3 eigens für Ubuntu 9.10 oder später paketiert - doch auch ohne offiziellen Support. In den Kommentaren zur Ubuntu-Zertifizierung weist denn auch ein Debian- und Ubuntu-Admin von mehr als 1000 Maschinen darauf hin, dass die Zertifizierung hinsichtlich Hardware-Problemen mit Dell-Poweredge-Servern keine Vorteile bringt: Er müsse sie stets mit offiziell unterstützten Betriebssystemen reproduzieren. Der Dell-Entwickler räumt zwar ein, dass das nicht richtig sein kann, zeigt sich an der Stelle aber eher machtlos.