Open Source im professionellen Einsatz

Ubuntu 13.04 soll ohne Wubi kommen

02.04.2013

Wubi, der Windows-Installer für Ubuntu, soll ab Version 13.04 keinen Platz mehr auf dem Ubuntu-Image finden. Die Software sei nicht in einem Zustand, in dem man sie bedenkenlos veröffentlichen könne.

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Wubi ist ein langjähriger Begleiter von Ubuntu und soll ab Version 13.04 aus den Images fliegen. Der Grund: Wubi sei nicht nur fehlerhaft, sondern funktioniere auch noch nicht im Zusammenspiel mit Windows 8. Konkret verweist Steve Langasek auf zwei Bugs und empfiehlt auf der Entwickler-Mailingliste, die Software zu entfernen. Ohnehin sei es bereits länger möglich, Ubuntu als Live-Version zu testen, man müsse also das Betriebssystem nicht zwangsläufig über Wubi testen. Falls jedoch jemand die Missstände beheben wolle, solle er Patches an das Release Team schicken.

Der Installer ermöglichte es bisher, Ubuntu wie eine ganz gewöhnliche Anwendung unter Windows zu installieren und nach einem Neustart Ubuntu zu booten - wenn auch in einer etwas langsamen Variante. Eingefleischte Windows-Nutzer fühlten sich mit diesem Vorgehen häufig wohler, weil sie Bedenken hatten, Windows bei einer Installation von Ubuntu zu beschädigen. Allerdings gab es in der Vergangenheit auch immer wieder Probleme mit Wubi, so dass die Release Notes gelegentlich vor dem Gebrauch der Software warnten.

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