Das amerikanische Unternehmen Sourcelabs aus Detroit hat mit dem "Open Source Management System" eine kommerzielle Verwaltungslösung vorgestellt, die es IT-Administratoren erleichtern soll, den Überblick über die im Unternehmen eingesetzten Open-Source-Produkte zu bewahren.
Die Management-Software ermöglicht eine einheitliche Verteilung und Versionskontrolle von Open-Source-Produkten. Zudem benachrichtigt die Anwendung die IT-Abteilung per Mail über bereit stehende Updates und Patches. So soll es möglich sein, die gesamte Verwaltung zu standardisieren und zu zentralisieren. Die Lösung richtet sich vor allem an größere Unternehmen mit weit verzweigter IT-Infrastruktur.
Byron Sebastian, CEO von Sourcelabs: “Open Source wird heutzutage in weiten Bereichen großer Unternehmen eingesetzt. Das bringt allerdings auch oftmals nicht zu kalkulierende sicherheitsbezogene, operative und rechtliche Risiken mit sich. Das Open Source Management System soll es großen Unternehmen einfacher machen OpenSource-Lösungen sicher und gewinnbringend zu verwalten.”
Die Verwaltungsumgebung funktioniert sowohl auf Linux- als auch auf Windows-basierten Systemen. Bei der Kommunikation zwischen den einzelnen Administratoren hilft ein Wiki-basiertes Kollaborations-Tool. Das System ist ab sofort verfügbar. Preise nennt das Unternehmen nur auf Anfrage.



