Nach zwei Vorträgen zu Scalable Clustered Filesystems (Sven Oehme, IBM und Jim McDonough, Samba Team and IBM) stehen Authentifizierungsmechanismen mit Winbind und die Active Directory Integration im Mittelpunkt. Don McCall von Hewlett-Packard schilderte, wie HP/UX dank Samba mit Winbind und Kerberos auch in Single-Sign-On-Umgebungen Verwendung findet.

Volker Lendecke von Sernet berichtete über seine Bemühungen, den Samba-Quelltext "aufzuräumen". Der Code stammt teilweise von der Mitte der Neunziger Jahre und wurde in den letzten Jahren kontinuierlich neu geschrieben. Lendecke sprach dabei ausführlich über Winbind-Performance, Oplock-Code-Probleme und Änderungen an der Funktion "trans2" und dem TDB-Datenbankmanagement.

Anschließend berichtete Oliver Paulzen vom Zentrum für Informationstechnik im Bildungsbereich der Stadt München in einem gut besuchten Vortrag über das System Management mit Active Entry und über die Möglichkeiten, Linux Samba Server als einen Gatewayfür Netapp Filer zu verwenden.

Bereits gestern informierten weitere Mitglieder des Sambateams über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven: Andrew Bartlett referierte über das neue Clustering-System ctdb für Samba, Günther Deschner über Probleme und Entwicklungen rund um Winbind und Active Directory. Steven French und Jeremy Allison rundeten den ersten Tag der Konferenz mit einem tiefen Einblick in den aktuellen Stand von CIFS ab.